• Electrification

FRIGOBLOCK kooperiert mit Mercedes-Benz bei der Kühlung der ersten batteriebetriebenen eActros-Lkw

FRIGOBLOCK gab bekannt, dass Mercedes-Benz mit seiner vollelektrischen Kältetechnik die ersten seriennahen batteriebetriebenen eActros-Lkw kühlen wird, die in Deutschland und den Niederlanden in den Betrieb aufgenommen wurden.

Dieses Projekt ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen FRIGOBLOCK und Daimler Truck AG, um Kunden eine nachhaltige Kältetechnik anzubieten, die nahtlos mit den neuen Mercedes-Benz eActros-Fahrzeugen zusammenarbeiten kann.

„Die Förderung nachhaltiger Innovationen in der elektrischen Transportkühlung ist der Kern dessen, wofür FRIGOBLOCK steht“, sagte Ingo Kaltwasser, Chassis OEM Manager für FRIGOBLOCK in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. „Wir haben eng mit den Ingenieurteams von Mercedes-Benz Trucks zusammengearbeitet, um die FRIGOBLOCK-Technologie anzupassen und den genauen Energiebedarf des neuen eActros-Fahrzeugs zu decken. Dieses Projekt baut auf unserer jahrzehntelangen Beziehung zu Daimler auf und wir sind stolz darauf, der Branche einen weiteren Schritt in Richtung CO2-neutralem Kältetransport zu ermöglichen.“

Durch die integrierte Invertertechnologie sind die elektrischen FRIGOBLOCK-Kältemaschinen so konzipiert, dass sie direkt mit den batteriebetriebenen Fahrzeugen zusammenarbeiten, wodurch die Anzahl der energieverbrauchenden Komponenten minimiert wird. Dies ermöglicht eine optimale Nutzung der Batteriekapazität der Fahrzeuge und trägt zur Maximierung der Reichweite des Lkw bei.

Um den elektrischen Anforderungen des neuen eActros gerecht zu werden, hat FRIGOBLOCK ein neues CAN-Bus-Gateway-System für die direkte Kommunikation zwischen Lkw und Kältesystem entwickelt. Die intelligente Steuerung verwaltet den Energiebedarf der Maschine effizient und verwendet nur die minimale Energie, die zur Aufrechterhaltung der Solltemperatur erforderlich ist. Für zusätzliche elektrische Sicherheit sorgt zudem das überarbeitete CAN-Gateway-System, das bei einem elektrischen Notfall die Kältemaschine selbstständig abschaltet.

„Die neu konzipierte CAN-Kommunikation öffnet die Tür zu Weiterentwicklungen in der nachhaltigen, elektrischen Transportkühlung“, sagte Ingo Kaltwasser. „Mit den verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten und der intelligenten Routenplanung kann die Kältemaschine in Zukunft dazu beitragen, die Reichweite des Elektrofahrzeugs zu erhöhen und diese nachhaltige, CO2-neutrale Kühlkettenlogistiklösung noch betrieblich effizienter zu gestalten.“

Nachhaltige, temperaturgeführte Lebensmittellogistik

Simon Loos in den Niederlanden und Tevex Logistics in Deutschland sind die beiden Lebensmitteltransportunternehmen, die die ersten batteriebetriebenen eActros-Lkw mit Kühlung von FRIGOBLOCK in ihre Flotte aufgenommen haben.

Der E-Truck der Simon Loos-Flotte beliefert Supermärkte in verschiedenen Städten, darunter Rotterdam, Den Haag und Delft, mit Trockenwaren und frischen, temperaturgeregelten Lebensmitteln. Der gekühlte eActros von FRIGOBLOCK wird sieben Tage die Woche unterwegs sein und täglich bis zu 300 Kilometer in einem lokalen CO2-neutralen Betrieb zurücklegen. Die Batterien werden über Nacht im Distributionszentrum ihres Kunden in Delfgauw geladen.

Die deutsche Tevex Logistics plant, den neuen eActros mit Kühlung von FRIGOBLOCK im Mehrschichtbetrieb einzusetzen. Die Logistiktochter der Tönnies-Gruppe wird täglich eigene hochwertige Lebensmittel zu verschiedenen Kunden in der weiteren Umgebung transportieren. Das Unternehmen rechnet mit einer Fahrleistung von bis zu 600 Kilometern pro Tag und wird an einer Ladestation auf dem Firmengelände aufgeladen.

„Für uns ist es ein wichtiger Erfolg, dass die FRIGOBLOCK-Technologie es Kunden aus der Kühlkettenlogistik ermöglicht, die ersten batteriebetriebenen eActros-Lkw in Europa zu betreiben“, sagte Ingo Kaltwasser. „Die Elektro-Innovation von FRIGOBLOCK wird unseren Kunden weiterhin dabei helfen, ihre Flotten nachhaltiger zu gestalten, die Umweltbelastung durch Transportvorgänge zu minimieren und CO2-Emissionen in Innenstädten zu reduzieren.“

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